Ferienbeginn, Historientage und ein fröhliches Sommerfest im Museumsgarten
Auch in diesem Jahr lud die Museumsgesellschaft die Kinder im Rahmen der Ferienspiele wieder zu einem unterhaltsamen Nachmittag in den Museumsgarten ein. Museumspräsident Fritz Quirgst fand sich ebenfalls inmitten der zahlreichen Gäste ein, begrüßte diese sehr herzlich und dankte besonders Mag. Helga Szivatz sowie Waltraud Toman, die das Kinderferienspiel mit viel Engagement ermöglicht und geleitet hatten.
Am Beginn stand ein kurzer Rundgang durch das Stadt- und das Napoleonmuseum. Da viele Kinder unsere Museen bereits im Rahmen ihres Unterrichts in den letzten Jahren besucht hatten, wies Helga Szivatz auf die vielfältigen Veränderungen und Neuerungen in der Präsentation unserer Ausstellungsobjekte hin.
Der große Touchscreen im Stadtmuseum, der das selbständige Navigieren der BesucherInnen ermöglicht und umfassende Informationen über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten anbietet, begeisterte sowohl die Kinder als auch deren Begleitpersonen. Dabei zeigte sich, dass es sich lohnt, öfter vorbeizukommen.
Im Napoleonmuseum fanden die informative Beschilderung der Vitrinen, die QR-Codes und der neue Museumsguide großen Anklang.
Eine besondere Attraktion war der Besuch von zwei jungen Grenadieren des IR 3 – Infanterieregiment „Erzherzog Carl“ Nr. 3 – beim Ferienspiel. Sie erläuterten den Kindern sehr lebendig und kompetent ihre Ausrüstung, die Lebensumstände eines Soldaten in der Zeit um 1809 sowie die Schwierigkeiten im Bereich Ernährung, medizinische Versorgung und vieles mehr.
Viele interessierte Fragen der Kinder zeigten, dass sie die Ausführungen der Reenactment-Grenadiere mit großem Interesse verfolgten.
Dann durften sich die jungen Gäste wieder im Stil der Prinzen und Prinzessinnen kleiden und Erinnerungsfotos machen.
Auch das kleine Feldlager, das das IR 3 im Museumsgarten errichtet hatte, durften die Kinder besuchen. Alle staunten über die Ausrüstung und die vielen handwerklichen Fähigkeiten, die in einem Feldlager gefordert waren, um den mühsamen Alltag zu meistern.
Dem Wetter angepasst waren auch die Spiele im Garten. Es ging sehr nass und fröhlich zu und — ein ganz klein wenig kriegerisch — mit Wasserbomben warfen auch die jüngsten Gäste sehr vergnügt.
Während sich die Eltern im Garten mit Kaffee und Kuchen stärken konnten, fingen die Kleinsten mit Löffeln Goldfische. Für die Geschicklichkeit gab es ein Ringwurfspiel und das lustige Bohnenwerfen. Die älteren Kinder erprobten sich beim Zielwerfen, Wasser-Pong und Ringwerfen.
Mit dem Sammelpass wurden Stempel gesammelt, und am Ende wurden die durchwegs erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler mit einer süßen Stärkung für jeden Stempel belohnt.
Zum Abschluss gab es wieder eine Piñata, die für die Kinder noch kleine Geschenke regnen ließ, und mit Waltraud sangen alle noch ein fröhliches Abschiedslied.
Die Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram.
Autorin: Mag. Helga Szivatz






























