Gestern, am Donnerstag, 6. November 2025, fand in der Aula des BORG / NöMS Deutsch-Wagram der diesjährige Vereinsempfang der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram statt – heuer ganz im Zeichen von „40 Jahre Stadterhebung“. Bürgermeister Markus Mentl-Weigl begrüßte die zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertreter der Deutsch-Wagramer Vereine, Funktionärinnen und Funktionäre, ehemalige Mandatare sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Besonders erfreulich war, dass Altbürgermeister und Präsident der Museumsgesellschaft, Friedrich „Fritz“ Quirgst, eingeladen war, einen historischen Rückblick auf die Entwicklung Deutsch-Wagrams zu geben.
Am 17. Oktober 2025 lud Museumspräsident Fritz Quirgst zur letzten Geschichts- und Stadtführung dieses Jahres. Bei kühlem, aber windstillem Herbstwetter und unter bunt gefärbten Baumkronen entwickelte sich ein besonders stimmungsvoller Nachmittag, der Geschichte und Atmosphäre eindrucksvoll verband.
Der Abend begann um 18:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz: Das Blasorchester der Musikschule Deutsch-Wagram (BLO) sorgte mit stimmungsvollen Musikstücken für einen feierlichen Auftakt. Zur Eröffnung begrüßte Friedrich („Fritz“) Quirgst, Präsident der Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram, alle Besucher*innen und Mitwirkenden dieses Abends. Unter den Gästen befanden sich Vizebürgermeister Harald Nikitscher, der Direktor des Eisenbahnmuseums Rudolf (Rudi) Rossak, der Direktor des Napoleonmuseums Mag. Michael Wenzel, der Direktor des Stadtmuseums Ing. Manfred Groß, Oberstleutnant des IR 3 Wolfgang Lachnit sowie Museumsvizepräsident und Kulturgemeinderat Mag. Franz Spehn.
Am 12. September 2025 führte Musemuspräsident Fritz Quirgst erneut durch die Stadtgeschichte von Deutsch-Wagram. Trotz Nieselregens fanden sich einige Geschichtsinteressierte ein; später kam sogar die Sonne hervor. Vom alten Dorf aus setzte Quirgst den historischen Rahmen: frühe Besiedlung seit dem 11. Jahrhundert, die erste urkundliche Nennung 1258 sowie die Rolle der Grundherrschaften als tragende Ordnung des vorindustriellen Alltags – mit Gerichtsbarkeit, Abgaben und Frondiensten. In diesem Zusammenhang erläuterte er die Einführung der Konskriptionsnummern und die Systematisierung von Straßennamen in der josephinischen Zeit als Verwaltungsinstrumente. Als Voraussetzung der Ortsentwicklung wurde die frühe Verlegung des „bösen“ Rußbaches hinter den Ort genannt, die Siedlung, Wege und Felder vor Hochwasser schützte.
Das Eisenbahnmuseum Deutsch-Wagram steht im Mittelpunkt einer Ausgabe der ORF-III-Sendereihe „Aus dem Rahmen“, in der Karl Hohenlohe der Geschichte der Eisenbahn in Österreich nachspürt. Die Reise beginnt am historischen Bahnhof Deutsch-Wagram, jenem Ort, an dem 1837 das erste Teilstück der k.k. privilegierten Kaiser Ferdinands-Nordbahn von Floridsdorf nach Wagram eröffnet wurde – ein Meilenstein und der Beginn des Dampfeisenbahnzeitalters in Österreich.
Am Dienstag, den 9. September 2025, fand eine außerterminliche Führung durch das Napoleon- und Stadtmuseum statt. Zu Gast waren Lilli Kolarik und Freunde aus Wien. Museumspräsident Fritz Quirgst führte die Gruppe durch die Ausstellungen und verband Objekte, Quellen und Stadtgeschichte zu einem kompakten Überblick über die napoleonische Zeit und die Entwicklung von Deutsch-Wagram.
Am dritten und letzten Tag der Wagramer Historientage 2025 stand erneut die historische Vielfalt von Deutsch-Wagram im Zentrum. In vier aufeinanderfolgenden Programmpunkten erhielten Besucherinnen und Besucher fundierte Einblicke in die Geschichte der Stadt – von der Napoleonzeit bis zur Eisenbahngeschichte.
Am Samstagvormittag, dem 5. Juli 2025, fand im Rahmen der Wagramer Historientage erneut eine Geschichts- und Stadtführung unter der bewährten Leitung von Fritz Quirgst, Präsident der Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram, statt. Bei frühsommerlichen Temperaturen führte der Rundgang durch zentrale Stationen der Stadtgeschichte und endete diesmal mit einer besonderen Ergänzung: einer exklusiven Führung durch das Eisenbahnmuseum.
Zwischen Dampf, Trommelschlägen und dem Duft von Eintopf erwachte im Museumsgarten des Erzherzog Carl-Hauses am ersten Juli-Wochenende ein kleines Stück Geschichte zum Leben: Das historische Feldlager des Infanterie-Regiments Nr. 3 „Erzherzog Carl“ bildete auch heuer wieder einen atmosphärisch dichten Programmpunkt der Wagramer Historientage – und zog am Freitagabend und am gesamten Samstag (5. Juli 2025) viele neugierige Besucherinnen und Besucher in seinen Bann.
Ein lauer Abend, geschichtsträchtige Kulisse, inspirierende Gespräche und ein Hauch von 1809: Der Sommerabend im Museumshof der Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram war auch heuer wieder ein besonderer Höhepunkt der Wagramer Historientage – eine Veranstaltung, die Begegnung, Erinnerung und lebendige Geschichtsvermittlung auf einzigartige Weise vereinte.
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