Wagramer Historientage 2026 – Feierliche Kranzniederlegung beim Denkmal der Schlacht bei Wagram
Am Freitag, dem 3. Juli 2026, fand im Rahmen der Wagramer Historientage 2026 die traditionelle Kranzniederlegung beim Denkmal der Schlacht bei Wagram statt. Dieser feierliche Gedenkakt ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Veranstaltungen rund um die Erinnerung an die Schlacht bei Wagram von 1809.
Im Anschluss an die feierliche Gedenkmesse vor der Monumentalkapelle zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit musikalischer Begleitung durch die Allee zum Denkmal in der Sachsenklemme. Dort wurde der Kranz von Museumspräsident Friedrich Quirgst, Mag. Franz Spehn, Vizepräsident der Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram, sowie Mag. Michael Wenzel, Direktor des Napoleonmuseums, niedergelegt.
Begleitet wurde die Zeremonie vom Infanterie-Regiment Nr. 3 „Erzherzog Carl“ in historischer Uniform. Die Anwesenheit des IR 3 stellte eine sichtbare Verbindung zur Zeit der Napoleonischen Kriege her und verlieh dem Gedenken einen besonders würdevollen Rahmen.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das Blasorchester der Musikschule Deutsch-Wagram. Die feierlichen Klänge begleiteten den Weg zum Denkmal und unterstrichen den Charakter des stillen Erinnerns.
Das Denkmal der Schlacht bei Wagram wurde im Jahr 1909 errichtet und zählt bis heute zu den bedeutendsten Erinnerungsorten Deutsch-Wagrams. Es steht an der sogenannten Sachsenklemme, einem Abschnitt des ehemaligen Schlachtfeldes, an dem im Juli 1809 besonders schwere Kämpfe stattfanden. Die jährliche Kranzniederlegung erinnert an die Gefallenen der Schlacht und stellt zugleich das friedliche Gedenken in den Mittelpunkt.
Auch 217 Jahre nach der Schlacht bei Wagram bleibt dieser Ort ein wichtiger Platz des Erinnerns. Die Kranzniederlegung macht deutlich, dass historische Vermittlung und würdiges Gedenken eng miteinander verbunden sind – gerade in einer Zeit, in der Frieden und Versöhnung von besonderer Bedeutung sind.
Die Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram dankt allen Beteiligten, insbesondere dem Blasorchester der Musikschule Deutsch-Wagram, dem Infanterie-Regiment Nr. 3 sowie allen Helferinnen und Helfern, die zur würdigen Gestaltung dieser Gedenkveranstaltung beigetragen haben.
Die Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram
Autor: Christian Matula




















