Donau 1809 – Der Donauübergang der Franzosen
Zinnfiguren-Diorama (Maßstab 1:72): Am Abend des 20. Mai 1809 setzt die französische Armee von der Lobau über die Mühlau zur Schlacht bei Aspern–Essling (21.–22. Mai) über. Gezeigt ist die Pontonbrücke über den rund 120 m breiten Stadler-Arm bei Hochwasser, errichtet mit erbeuteten österreichischen Pontons. Zu sehen sind Husaren, Infanterie im Marsch, Stabsoffiziere, Gendarmen, Adjutanten, ein Verbandsplatz sowie Verwundete und Gefangene.
Foto: © Christian Matula
Detailbeschreibung:
Der Donauübergang der Franzosen am 20. Mai 1809
Zinnfiguren-Diorama im Maßstab 1:72
Gezeigt wird der Übergang der französischen Armee am Abend des 20. Mai 1809 von der Lobau auf die Mühlau zur Schlacht bei Aspern und Essling, die am 21. und 22. Mai 1809 ausgetragen wurde. Zwei Brücken führten von Kaiser-Ebersdorf in die Lobau, eine dritte – die hier gezeigte – überquerte den 120 Meter breiten Stadler-Arm (auch Stadtler-Arm), der zu dieser Zeit Hochwasser führte. Die Pontonbrücke wurde mit Hilfe von 15 erbeuteten österreichischen Pontons gebaut. Dieser Brückenabschnitt wurde von den Österreichern nicht zerstört und von den Franzosen beim Rückzug in die Lobau abgebrochen.
Auf dem Diorama zu sehen sind eine Schwadron der 8. französischen Husaren, die die Pontonbrücke überquert, sowie im Marsch zwei komplette Kompanien des 18. französischen Linienregiments. Dazu kommen zahlreiche Stabsoffiziere, Generäle, Gendarmen, Adjutanten, ein Verbandsplatz, Marketenderinnen sowie viele weitere Füsiliere, Voltigeure und Grenadiere. Weiters sind einige Verwundete, Gefangene und Tote zu sehen, auch auf österreichischer Seite, die im Tagesverlauf auf der Lobau und der Mühlau im Kampf standen.
Durch den Umzug in das neue Museum in Hann. Münden konnten zahlreiche Dioramen nicht mehr untergebracht werden. Daher suchte man auch für dieses Diorama eine neue Heimat, die es hier im Napoleonmuseum im Erzherzog-Carl-Haus gefunden hat. Wir bedanken uns bei Patrick Ullrich für das großzügige Geschenk.
Dieses Diorama wurde vom Verein Geschichte in Miniaturen e. V. für die Dioramica 2018 geschaffen und war ein internationales Projekt zahlreicher Hobbyfreunde:
Alle gezeigten Figuren sind „Franznap-Figuren“ und wurden von Francesco Messori (It/NL) gemastert sowie von Jörg und Ulrike Schilling (D) in Zinn gegossen. Die österreichischen Pontons wurden von Niels Rullkötter (D) und Michael Bartling (D) realisiert. Jos Geurts (NL) baute die Bäume der Lobau und Mühlau. Figurenumbau und Bemalung erfolgten durch Herrn Salaberry (Can), Stéphane Brunet (F), Andrea Guidoni (It), Roland Kupski (D), Thomas Mischak (D), Arndt Wolfram (D) sowie Frank Herberger (D). Der Dioramenbau erfolgte durch Patrick und Daniela Ullrich (D) sowie Wolfgang Meyer (D). Wichtige „Insider-Tipps“ zur Lobau sowie Pläne wurden von Michael Schwab (Ö) zur Verfügung gestellt.





