Französische schwere Kavallerie

Ein Kürass mit Brust- und Rückenplatte samt Beriemung (um 1809) sowie ein Dragonerhelm (1792–1805). Dragoner- und Kürassierhelme waren baugleich; Dragonerhelme trugen Leopardenfell, Kürassierhelme schwarzes bis braunes Bärenfell. Ergänzt wird die Vitrine durch zwei Pallasche (Modelle 1790 und 1803) sowie Feldfunde aus Aspern und Wagram (Kanonenkugeln, Haubitz- und Mörsergranaten, Kartätschenkugeln und Bajonette).
Foto: © Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram
Exponate in diesem Bereich:
Französischer Kürass komplett mit Brust, Rücken und Beriemung um 1809. Im Unterschied zu den österreichischen Kürassieren verwendeten die Franzosen 1809 noch Brust- und Rückenplatten. Da die Österreicher 1809 nur mehr eine Brustplatte verwendeten, verlieh dies den Franzosen einen Vorteil im Nahkampf.
Dragoner Helm (1792 – 1805)
Der typische Helm der französischen schweren Kavallerie. Helme der Dragoner waren am Leopardenfell erkennbar, Kürassierhelme am schwarzen bis braunen Bärenfell.
Pallasch – französischer Kürassier, M 1803
Pallasch – französischer Kürassier, M 1790
Unten: Verschiedene Kanonenkugeln, Haubitz- und Mörsergranaten, Kartätschenkugeln und Bajonette von den Schlachtfeldern von Aspern und Wagram.




