Napoleon am Schlachtfeld (16. Juli 1809)
Gemälde von Prof. Storch. Napoleon besuchte, wenn möglich, Schlachtfelder nach den Gefechten, um Lage und Entscheidungen vor Ort zu prüfen. Auch bei Wagram ritt er über das Gelände, das noch von den Folgen der Kämpfe gezeichnet war; zeitgenössische Berichte nennen rund 12.000 Tote. Da viele Bewohner geflohen waren, wurden Arbeiter aus Wien herangezogen, um die Toten und Pferdekadaver zu beseitigen; Chroniken aus Aderklaa schildern die Härte dieser Tage.
Foto: © Christian Matula
Napoleon mit Gefolge besichtigt das Schlachtfeld von Wagram am 16. Juli 1809, Gemälde von Prof. Storch
Napoleon pflegte, wenn dies möglich war, die Schlachtfelder nach den Gefechten zu besuchen, um seine strategischen Entscheidungen zu überprüfen. So ritt er auch über das Schlachtfeld von Wagram, wo noch immer die Toten in der Julihitze lagen.
Napoleon ordnete daher Maßnahmen zur Säuberung des Schlachtfeldes an: Da die Bevölkerung zum Großteil in die Wälder geflohen war, wurden Hunderte Taglöhner aus Wien auf das Schlachtfeld beordert. Da eine Bestattung nicht mehr „tunlich“ war, wurde auf Verbrennung umgestellt.
In der Aderklaaer Pfarrchronik heißt es dazu: „Die Leichen brannten wie Schmalz.“ Es gab immerhin insgesamt 12.000 Tote.





