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Uniformen der kaiserlichen Armee 1809

Uniformen des Infanterieregiments „Deutschmeister“ Nr. 4: ein Hauptmann mit Tschako (Muster 1806) – bei Wagram war im Regiment meist noch der Lederhelm üblich. Ein Mannschaftssoldat mit Mantel zeigt eine Alternative zum engen Rock. Dazu ein Jäger des Böhmischen Jäger-Bataillons Nr. 1 mit Muskete (1809); nur ein Teil war mit Jägerstutzen ausgerüstet. Teile gerieten am 5. Juli 1809 bei Schloss Sachsengang in Gefangenschaft.

Nachbildungen (Reenactment)

Foto: © Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram

Exponate in diesem Bereich:

195.
IR 4 Deutschmeister-Offiziersuniform mit Tschako Muster 1806. Aus Kostengründen hatte 1809 nur die ungarische Infanterie den Tschako, die „deutsche Infanterie“ hatte noch den Lederhelm M 1798. War die ungarische Infanterie an den blauen Hosen erkennbar, hatte die „deutsche Infanterie“ weiße Hosen. Die Offiziere trugen Reitstiefel, da diese meist beritten waren. IR 4 Deutschmeister rekrutierte um 1809 im „Weinviertel“ und wurde später ein „Wiener Hausregiment“.
196.
Deutschmeister-Uniform mit Ausrüstung und österreichischem Kürassierhelm Modell 1798. Die einfachen Soldaten und Unteroffiziere trugen schwarze Gamaschen. Der lederne Helm, Modell 1798, hatte einen etwas höheren Kamm als der Infanteriehelm Modell 1798, den diese Figur tragen sollte.
197.
Einfacher brauner Mantel
198.
Österreichische Jäger mit Ausrüstung 1809. Jäger des 1. Böhmischen Jägerbataillons mit Muskete und Korsehut (korsischer Hut).