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Kürassier und Kavalleriepistolen, um 1800–1809

Zu sehen sind Ausrüstungsstücke aus den Feldzügen um 1809: eine Figurine eines österreichischen Kürassiers (um 1809) von Helmut Krauhs, ein Pulverhorn der „Ritterlich Grünen Scharfschützen“ der Wiener Bürgergarde (Muster um 1806, Wien) sowie eine Kartuschentasche für Jägertruppen (um 1809). Ergänzt wird die Vitrine durch zwei französische Kavalleriepistolen aus kaiserlichen Manufakturen – Maubeuge (AN XIII/1804) und Charleville-Mézières (AN IX/1800–1801).

Foto: © Christian Matula

Exponate in diesem Bereich:

Die Erläuterungen zu den jeweiligen Nummern finden Sie direkt nachstehend.

191.
Pulverhorn der Ritterlich Grünen Scharfschützen der Wiener Bürgergarde, Muster um 1806.
192.
Französische Kavalleriepistole, signiert: Manufaktur IMP Maubeuge, datiert AN XIII (1804)
193.
Französische Kavalleriepistole, signiert: Manufaktur, IMP. DE. Charleville. AN IX (1800 – 1801)
194.
Kartuschentasche für Jägertruppe um 1809
.
Österreichischer Kürassier um 1809, Figurine von Prof. Helmuth Krauhs
.
Haubajonett zum Jägerstutzen M 1796 und M 1807. Da der Jägerstutzen kürzer als die Infanteriemuskete M 1798 war, war das Bajonett (das sogenannte Haubajonett) deutlich länger, damit sich auch Jäger gemeinsam mit Füsilieren gegen Kavallerieangriffe wehren konnten.