Der Napoleontisch aus Deutsch-Wagram
Dieser Tisch mit eingelegten Holzarbeiten entstand um 1760 und blieb über Generationen im Haus Lambauer (später Lichtblau), Erzherzog-Carl-Straße 9, in Deutsch-Wagram erhalten. Der Familienüberlieferung nach soll Napoleon am 16. Juli 1809 hier an diesem Tisch gegessen haben. Eine protokollierte Aussage der früheren Besitzerin Elisabeth Lambauer sowie der Schenkungsvertrag von 2008 halten diese Erinnerung fest. Ergänzt wird die Präsentation durch Stühle von 1792, nachgebildet von Johann Küschall.
Foto: © Rudolf Rossak
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Der Tisch mit eingelegten Holzarbeiten (Intarsien) entstand um 1760 und blieb über Generationen im Haus Lambauer (später Lichtblau) in der Erzherzog-Carl-Straße 9 in Deutsch-Wagram erhalten. Der Familienüberlieferung nach soll Napoleon Bonaparte am 16. Juli 1809 hier gesessen und eine Mahlzeit eingenommen haben.
Bemerkenswert ist, dass der Tisch bereits 1909 öffentlich gezeigt wurde: Eine Bestätigung des k. k. Heeresmuseums belegt seine Präsentation in Wien in der „Erzherzog-Karl-Ausstellung“ (24. April bis 23. Juni 1909; Bestätigung 3. Juli 1909). Ebenfalls 1909 dokumentierte der damalige Bürgermeister Ferdinand Leeb schriftlich die lokale Erinnerung an den „Napoleon-Speisetisch“.
Der Tisch kam 1987 als Dauerleihgabe ins Heimatmuseum und befindet sich seit 2016 durch Schenkung (Anneliese Beran, Erwin und Hans Lichtblau) im Besitz der Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram.






